14.06.2010 | Fränkischer Tag

Die Musikliebhaber wurden reichlich beschenkt

„[…] Sowohl bei Schubert als auch bei Bruckner entfaltete die Philharmonie der Nationen unter dem prominenten Dirigat eine außergewöhnliche Strahlkraft. […] Wie Frantz das An- und Abschwellen des Klangvolumens punktgenau und sensibel steuerte und das kontemplative Moment betonte, dürfte die vielen Konzertbesucher mitgerissen haben. Mitreißend war auch das Werk Bruckners […] Ein generell dynamisch aufgeladenes Werk, das zu keinem Zeitpunkt ein Nachlassen in Konzentration und Spannung erlaubt. Eben diese Meisterleistung gelang den Musikern. Jeder Akzent wurde klar herausgearbeitet, jede Freiheit fühlbar gemacht […] Tosender Applaus spendeten die vielen Konzertbesucher für eine grandiose Orchesterleistung und zwei Stunden musikalisches Leuchtfeuer und Innigkeit.“

Fränkischer Tag, 14.06.2010, Markus Häggberg