30.01.2012 | von Siggi Stock

Justus Frantz erneut auf dem Richthof zu Gast


Von Siggi Stock


RICHTHOF Seit ca. fünf Jahren stattet das Musikgenie, Dirigent und Pianist, Justus Frantz in unregelmäßigen Abständen, den Dörflern einen Besuch ab.

Reiste er sonst mit den Musikern und Musikerinnen des Orchesters der Nationen an, kam dieses Mal Justus Frantz solo. In Rahmen seiner bereits dritten Stippvisite wird der Festsaal auf dem Richthof  zur „Music Hall“.  Geschehen so wieder in der vergangenen Woche. Keiner versteht es so wie er, u. a. ist Frantz auch der Gründer des Schleswig-Holstein Musik Festivals, jeden einzelnen von der Musik so einzunehmen, dass man rundherum Raum und Zeit total vergisst.

Während seiner Konzerte vereint und verbindet er Kultur und Musik mit dem Leben und bringt sie dem Menschen näher. Frantz hat sich  zur Lebensaufgaben gemacht, Kindern die Liebe zur klassischen Musik zu vermitteln.     
Ohne jegliche Berührungsängste mit atmender Vertrautheit beider Seiten, begrüßte Justus Frantz die Konzertgäste. Man spürte, dass er sich freute wieder da sein zu dürfen, sagt er doch von sich aus ein „alter Richthöfler“ zu sein. Bereits sein Lehrer Wilhelm Kempff gab auf dem Richthof Konzerte.

In seinem knapp 90 minütigen Konzert begeisterte er mit  Auszügen seiner Lieblingskomponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Frédéric Chopin. Dazu gab es von ihm zu jedem Werk gleich den passenden geschichtlichen Hintergrund bzw. die Entstehung.  

Justus Frantz hinterließ u. a. mit dem Russischen Marsch, der Mondscheinsonate in drei Sätzen, kraftvollen Etüden „Revolutions Etüde“, Etüden zum Träumen  „Mallorca  – Schönheit des Südens“, als Zugabe einen „Sternenregen“, seinen Stempel als menschliches  Musikgenie!